Bundesgerichtshof Zum Abwerbeverbot von Arbeitnehmern

Der BGH hat in seinem Urteil vom 30.04.2014, Az.: I ZR 245/12 die Voraussetzungen für ein Abwerbeverbot von Arbeitnehmern zwischen Unternehmen festgelegt. Grundsätzlich geht der BGH davon aus, dass ein vertraglich zwischen Unternehmen geregeltes Abwerbeverbot unwirksam und damit gerichtlich nicht durchsetzbar ist. Eine Ausnahme soll nur dann gelten, wenn es sich bei dem Abwerbeverbot um einen Teil einer umfassenden Kooperationsvereinbarung handelt und das Verbot nicht weiter als zwei Jahre über diese Kooperationsvereinbarung hinauswirkt. Im zugrundeliegenden Fall streiten zwei Unternehmen, die beide Spezialfahrzeuge für die Müllentsorgung herstellen und ursprünglich demselben Unternehmen angehörten. Im Jahr 2004 wurde jedoch eines der Unternehmen veräußert,

Was passiert mit einer Struktur wenn ein Partner ausscheidet?

Ziel eines jeden Vertriebspartners (sog. Berater) in einem Networkunternehmen ist es, in der Struktur des Unternehmens möglichst weit oben zu stehen, um von der unter Ihm stehenden Struktur (der sog. Downline) in Form von Provisionen und Bonuszahlungen zu profitieren. Die Unternehmen selbst werben mit lukrativen Verdienstmöglichkeiten, Reisen oder schicken Autos. Was passiert aber, wenn ein Partner das Unternehmen verlässt ? Diese Frage war aktuell Gegenstand eines Verfahrens vor dem Landgericht Münster. Beteiligtes Networkunternehmen war die LR Health & Beauty Systems GmbH. Der Kläger, ein (nunmehr ehemaliger)Partner von LR, hatte darauf geklagt, dass nach Ausscheiden eines Partners , der diesem direkt

Sie haben Probleme mit ihren Marketingplan?

Es kommt immer wieder vor, dass Network Unternehmen ihren Marketingplan ändern. Aktuell hat etwa das Unternehmen LR Health und Beauty Systems einen neuen Marketingplan vorgestellt, der seit dem 01.01.2010 für alle Berater gilt. Natürlich ist der neue Marketingplan immer viel besser, gerechter und alle verdienen mehr. Wie dies gehen soll bleibt natürlich ein Geheimnis der Unternehmen. Bei der Änderung des Marketingplans handelt es sich um eine Änderung des Beratervertrages, der Sie als Berater eigentlich zustimmen müssten. Spätestens bei Erhalt der ersten Provisionsabrechnung nach dem neuen Plan müssen Sie handeln. Stellen Sie hier fest, dass Sie weniger verdienen, sollten Sie das